Aktuelle News
Flugplatzfest 2026
Startet mit uns direkt vom Flugplatz in Bisperode-West und genießt den Blick über Hameln, Ith und Weser. Am 5./6. September öffnet der Luftsportverein Hameln e.V. seinen Platz für alle, die selbst einmal abheben wollen.
Das erwartet euch:
✅ Rundflüge mit Motor- und Segelflugzeugen
✅ Rundflüge mit der Antonow An-2, dem größten in Serie gebauten Doppeldecker der Welt
✅ Flugzeuge & Technik aus nächster Nähe erleben
✅ Ihr wollt selbst fliegen lernen? Unsere Fluglehrer beraten euch persönlich
✅ Leckeres vom Grill, PizzaVan, Kuchenbuffet & kühle Getränke
"Wer einmal von oben auf Hameln, Ith und Weser geschaut hat, sieht die Gegend nie wieder mit denselben Augen."
August
2026
Abheben in Bisperode: ein Wochenende auf unserem Segelfluggelände
Zwischen den Feldern bei Bisperode liegt eine Wiese, über einen Kilometer lang und leicht am Hang. Für Außenstehende ist es eine Wiese. Für uns ist es Start- und Landebahn. An jedem Wochenende und an jedem Feiertag kreisen von hier aus die Segelflugzeuge des LSV Hameln über die Dörfer.
Der Ith als Verbündeter
Dass das Wetter einen Flugbetrieb komplett verhindert, kommt bei uns selten vor. Das hat einen geografischen Grund.
"Das liegt daran, dass wir den Ith im Rücken haben. Der stellt ein Hindernis für den Westwind dar. Er drängt den Wind nach oben. So können wir hier noch starten, wenn andere Segelflugplätze schon geschlossen haben."
Klaus Preen, Vorsitzender des LSV Hameln.
Auch an einem Tag mit kräftigem Wind und bedrohlich wirkenden Wolken bleibt die Stimmung entspannt. Dann rumpelt es eben ein wenig. Nur bei Regen bleiben die Flugzeuge am Boden.
Vom Schnupperflug zum Flugschüler
Wer wissen will, ob Segelfliegen etwas für ihn ist, kommt zum Schnuppertag. So wie ein 14-Jähriger, der als begeisterter Modellflieger gemeinsam mit seinem Vater zum ersten Mal selbst im Cockpit saß. "Es ist schön und spannend", lautete das Fazit des Vaters. "Mit genug Übung wird es entspannend", ergänzt Preen lächelnd.
Fluglehrer Cord Schulze erlebt in acht Jahren Ausbildungstätigkeit nur sehr selten einen Flugschüler, der kein Gefühl für das Fliegen entwickelt. Die allermeisten schaffen das. Eine Voraussetzung gibt es allerdings: Angst darf ein Flugschüler nicht mitbringen. "Die wird man meistens nicht mehr los", sagt Preen.
Kaum ist Schulze gelandet, wartet schon der nächste Schüler am Flugzeug. Der Schüler sitzt vorn, der Lehrer hinten. Tom und Antonio haben vor einem Jahr mit der Ausbildung begonnen und sind seitdem fast jedes Wochenende auf dem Platz. Inzwischen dürfen sie allein fliegen. Anmelden muss sich bei uns niemand: Man kommt zu den Betriebszeiten, packt mit an und wartet auf ein freies Flugzeug. "Wir haben an einem Tag schon einmal neun Flüge geschafft, manchmal aber auch nur einen", erzählt Antonio.
Was zur Ausbildung gehört
Neben dem Gefühl für das Fliegen braucht es solides theoretisches Wissen. Navigation, Meteorologie, Technik, Aerodynamik sowie menschliches Verhalten und Leistungsvermögen werden parallel zur praktischen Ausbildung vermittelt.
Für die Anmeldung genügt zunächst ein Personalausweis. Danach folgen mehrere Zwischenprüfungen. Bis zur ersten, der A-Prüfung, müssen ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis der Klasse II sowie rund 30 bis 100 Starts mit Fluglehrer und der Theorienachweis vorliegen. Ist sie bestanden, darf der Schüler allein fliegen. Es folgen die Abschnitte B und C mit Flugmanövern und der Umschulung auf den Einsitzer. Für die abschließende Prüfung zur Lizenz muss ein Flugschüler 16 Jahre alt sein und unter anderem ein Führungszeugnis und einen Kurs "Sofortmaßnahmen am Unfallort" vorweisen.
Und dann wird geflogen
Danach geht es hinaus, bis Eschershausen oder in den Harz. Ob Vögel eine Gefahr sind? "Nur, wenn die Vögel einen Fehler machen", antwortet Schulze. Meist gehen sie den Segelfliegern aus dem Weg oder fliegen mit ihnen. Von einem Flug in Begleitung mehrerer Störche erzählt er noch heute gern: "Das war super. Die Vögel nutzten die Thermik wie wir. Als wir in eine andere Richtung abbogen, folgten sie uns. Als sie abbogen, folgten wir ihnen."
Wer Herausforderungen mag, wird das Segelfliegen lieben. Und wer den Motor vermisst, bekommt bei uns freundlichen Widerspruch zu hören: "Mit Motor fliegen ist doch langweilig. Außerdem hat Segelfliegen den großen Vorteil, dass kein Motor ausfallen kann."
Auch Ultraleicht-Fliegen ist möglich
Neben dem Segelflug bietet der LSV Hameln die Ausbildung zum Ultraleichtflug an. Das zweisitzige Motorflugzeug wird ähnlich gesteuert wie zum Beispiel eine Cessna. Auch hier gehören eine theoretische und eine praktische Prüfung dazu, möglich ist die Ausbildung ab 16 Jahren.
Wer eine Schnupperstunde buchen oder einfach einmal mitfliegen möchte, findet alle Informationen hier auf unserer Website. Am schönsten ist es allerdings, einfach an einem Wochenende vorbeizukommen.
Juli
2026

Hingabe und Beharrlichkeit: Antonio und Tom haben sich freigeflogen
Gleich zwei Flugschüler des LSV Hameln haben in Bisperode ihre ersten drei Alleinflüge gemeistert
Es ist der Schritt, auf den jeder Flugschüler hinarbeitet: einmal allein starten, allein fliegen, allein landen. Antonio Catalan und Tom Zylla, beide 15 Jahre alt und Flugschüler im Luftsportverein Hameln, haben sich diesen Traum jetzt erfüllt. Beide haben den ersten Ausbildungsabschnitt auf dem Weg zur Segelfluglizenz abgeschlossen.
Der prägendste Moment der Ausbildung
"Der einschneidende und prägende Schritt in der Pilotenausbildung sind die ersten drei Alleinflüge. Das heißt im Zuge ihrer Ausbildung zum Lizenzerwerb als Segelflugpilot, haben beide ihren ersten Ausbildungsabschnitt (A) mit drei Alleinflügen erfolgreich beendet."
So beschreibt Klaus Preen, Vorsitzender des LSV Hameln, den Meilenstein.
Vor den Alleinstarts steht die sorgfältige Überprüfung durch einen Fluglehrer. Diese Aufgabe übernahm Goran Savic. Anschließend absolvierten Antonio und Tom ihre drei Starts unter den Augen des jeweils diensthabenden Fluglehrers. Antonio zeigte sein Können bereits im Mai, begleitet von Martin Pehlke, dem Ausbildungsleiter Segelflug im LSV Hameln. Bei Tom war Markus Driesel als verantwortlicher Fluglehrer dabei. Für beide gilt: Starts, Flüge und Landungen absolvierten sie souverän.
Ein Dornstrauß als Erinnerung
Wer sich freigeflogen hat, bekommt im Verein einen Dornstrauß überreicht. Das mag zunächst ungewöhnlich klingen, hat aber einen schönen Hintergrund: Der Strauß erinnert an den dornenreichen und durchaus beschwerlichen Weg bis zum Alleinflug. Er steht dafür, dass Erfolg vor allem aus Hingabe und Beständigkeit entsteht.
Genau diese beiden Eigenschaften haben Antonio und Tom über Monate bewiesen. Beständig und beharrlich haben sie gemeinsam am Flugbetrieb und am Theorieunterricht des LSV Hameln teilgenommen und sich zielstrebig an die A-Prüfung herangearbeitet.
Juni
2026

Warum es "freigeflogen" heißt
Der Abschluss der A mit den drei Alleinflügen ist ein entscheidender Schritt im Leben eines Fliegers. Nicht umsonst spricht man davon, sich "freigeflogen" zu haben: Der Flugschüler wird von nun an Schritt für Schritt freier und selbstständiger im Flugbetrieb.
Für Antonio und Tom geht es nun an die weitere Verfeinerung des fliegerischen Könnens mit den Ausbildungsabschnitten B und C. Am Ende steht die behördliche Prüfung zum Lizenzerwerb.
Veranstaltung - Fliegendes Denkmal Ka6 D-0986
Die seit 1972 fliegende Ka6E, D-0986, wurde als fliegendes Denkmal eingestuft. Dies wollen wir gebührend würdigen und laden Euch und eure Begleitung herzlich dazu ein.
Es wird zur Ka6E Redebeiträge geben. Unter anderem von Christiane Curti (NLD) und Hans Georg Kaiser, die aus verschiedenen Blickwinkeln den Weg der Ka6E technisch, historisch und im Vereinsleben beleuchten. Danach habt Ihr bei einem Imbiß Gelegenheit zu vielen interessanten Gesprächen und Gedankenaustausch.
Freitag, 19. Juni 2026 ab 18:30 Uhr
im Weserberglandzentrum Hameln
Wir freuen uns auf Euch!
R ü c k m e l d u n g
Wir bitte um eine Rückmeldung zur Teilnahme per Email bis zum 31. Mai 2026 an: info@lsv-hameln.de
Weitere Infos: Deutscher Aero Club &
Denkmalatlas Niedersachsen
Mai
2026
Allein in der Luft: Antonio Catalan (15) hat sich freigeflogen
Es gibt diesen einen Moment, den kein Segelflieger je vergisst: Die Haube schließt sich, der hintere Sitz bleibt leer, und das Seil strafft sich. Genau diesen Moment hat Antonio Catalan aus Eldagsen jetzt erlebt. Mit 15 Jahren ist der Flugschüler des LSV Hameln zum ersten Mal allein gestartet und hat damit den ersten Ausbildungsabschnitt zum Segelflugpiloten abgeschlossen.
Eine Faszination, die in der Familie liegt
Ohne Motor zu fliegen, nur mit der Kraft der Luft: Das hat Antonio schon als Kind begeistert. "Die Fliegerei fand ich schon immer toll", erzählt er. Der Funke ist dabei nicht von ungefähr übergesprungen. Sein Vater und dessen Bruder sind selbst Segelflieger, damals noch in Argentinien. Seit fünf Jahren lebt die Familie in Deutschland.
Mit 14 Jahren saß Antonio zum ersten Mal als Gast in einem Segelflugzeug. Danach war die Sache klar. "Das ist einfach ein tolles Gefühl", sagt er. Dass dieses Hobby mehr verlangt als andere, weiß er genau: Segelfliegen kostet Zeit. Viele Wochenenden verbringt er auf dem Segelfluggelände in Bisperode, wo der LSV Hameln zu Hause ist. Dort packt jeder mit an, schiebt Flugzeuge in Startposition und hilft dem anderen. Und ob es überhaupt in die Luft geht, entscheidet am Ende das Wetter.
Schritt für Schritt zum ersten Alleinflug
Bis zum ersten Alleinflug sitzt jeder Anfänger im Doppelsitzer, den Fluglehrer hinter sich. Nach und nach übernimmt der Schüler mehr, bis er alles selbst beherrscht. Antonio hat diesen Weg gemeinsam mit Tom Zylla zurückgelegt, einem gleichaltrigen Flugschüler des LSV Hameln.
Seit dem Sommer 2025 ist Antonio Mitglied und Flugschüler im Verein. Beständig und beharrlich hat er am Flugbetrieb und am Theorieunterricht teilgenommen und sich zielstrebig auf die A-Prüfung vorbereitet. Mitte Mai war es dann soweit: Unter den Augen von Ausbildungsleiter Segelflug Martin Pehlke und nach sorgfältiger Überprüfung durch den zweiten Fluglehrer Goran Savic absolvierte er seine drei Alleinstarts.
"Alle drei Starts und Flüge absolvierte Antonio souverän. Nun geht es an die weitere Verfeinerung des fliegerischen Könnens mit den Ausbildungsabschnitten B und C."
So freut sich der Vorsitzende des LSV Hameln, Klaus Preen, über den Erfolg seines jungen Vereinsmitglieds.
Jeder Flug ist anders
Zwei weitere Alleinflüge sind seither dazugekommen. Routine kommt dabei nicht auf, im Gegenteil. "Jeder Flug ist anders und man muss sich konzentriert vorbereiten", sagt Antonio. Und den Flug dann allein zu schaffen, das sei wirklich toll.
Seine Ausbildung will er auf jeden Fall fortsetzen. Vielleicht bleibt es nicht beim Hobby: "Ich könnte mir auch vorstellen, später beruflich etwas mit der Fliegerei zu machen."
Mai
2026
April
2026
Flugsaison 2026 gestartet
Die Winterpause ist vorbei. Die Überprüfung der Flugzeuge ist abgeschlossen. Die ersten Trainingsflüge sind absolviert.
Von nun an sind wir an Wochenenden und Feiertagen bei gutem Wetter wieder am Flugplatz anzutreffen. Wir starten um 10:00 Uhr und enden meist zwischen 17:00 und 18:00 Uhr.
Kommen Sie gern vorbei, schauen Sie uns beim Flugbetrieb zu oder fliegen sie eine Runde bei uns mit. Alle weiteren Infos finden sie hier.
Rufen Sie am besten vor ihrem Besuch unter 05159 1600 an und erkundigen Sie sich zu Wetter und Mitflugmöglichkeit (bitte lange klingeln lassen).
März
2026
2026 mal wieder ein Flugplatzfest
Nach einigen Jahren ohne ein Flugplatzfest, starten wir gerade die Planungen um in 2026 wieder eines stattfinden zu lassen.
Wer sich den Termin schon einmal vormerken möchte:
05. und 06. September 2026
Weitere Details veröffentlichen wir hier auf unserer Website.
März
2026
Saisonstart 2026 in Sicht
Die letzten Arbeiten der Wintersaison gehen dem Ende zu. Die Abnahmen der Flugzeuge stehen an und der Platz wird ebenfalls vorbereitet.
Je nach Wetterlage werden wir (zunächst vereins-intern) voraussichtlich am 11. oder 12. April unsere ersten Abnahmeflüge machen. Danach stehen wir dann auch wieder für Rundflüge zur Verfügung.
Updates gibt es dann hier auf unserer Website.
November 2025
Flugsaison 2025 ist beendet
Nach einem tollen Herbstfliegerlager ist für uns die Flugsaison 2025 nun beendet und wir gehen in die Winterpause.
Bis März/April (je nach Wetter) findet keine Flugbetrieb mehr in Bisperode statt. Wir sind in dieser Zeit an den Wochenende in unserer Werkstatt beim Warten unserer Flugzeuge oder der Pflege von Flugplatz und Gebäude anzutreffen.
Für unsere Flugschüler findet im Winter der Theorieunterricht statt.
Wir freuen uns Sie dann zum neuen Saisonbeginn wieder bei uns am Platz begrüßen zu dürfen.
August 2025
Herbstfliegerlager 2025 - Anmeldung jetzt möglich
In der Zeit vom 11.10. bis zum 19.10.2025 führen wir wieder unser Herbstfliegerlager durch.
In dieser Zeit werden Sie viele Segelflugzeuge am Ith zu sehen bekommen. Vom Ith-Turm aus sind diese besonders gut zu beobachten.
Die Anmeldung ist ab jetzt möglich. Weitere Details für Piloten finden sich hier.
Mai 2025
Flugsaison 2025 gestartet
Nach etwas Pech mit dem Wetter zum eigentlich geplanten Anfliegen, ist die Saison 2025 nun in vollem Gange. Viele Aktionen sind geplant.
2025 wird es - nach einigen Jahren Pause - wieder einen Tag der offenen Tür am 06. September geben. Nicht so groß, wie in früheren Jahren, aber dennoch ein schönes Ereignis, auf das wir uns freuen. Also "Save the Date"!
Auch ist es jetzt auch wieder an den Wochenenden und Feiertagen möglich bei uns mitzufliegen. Am besten Sie rufen zur Sicherheit vor unter 05159-1600 am Flugplatz an.
Wir freuen uns auf ihren Besuch.
März 2025

Saisonstart 2025 steht kurz bevor
Bald kann es losgehen. Das Wetter wird wieder besser und die Arbeiten an den Flugzeugen und dem Flugplatz gehen dem Ende zu.
Wir werden dann voraussichtlich am Ostern die ersten Flüge machen. Beginnen werden wir mit den ersten Trainingsflügen für Mitglieder des Vereins.
Danach stehen wir auch für Ihren Besuch für Rundflüge oder Schnupper-Wochenende bereit. Wir freuen uns auf einen schönen Saisonstart.
Nov
2024

Ab in die Winterpause
Mit dem Abschluss des Herbstfliegerlager verabschieden wir uns vom aktiven Flugbetrieb und gehen in unsere Winterpause. Das heißt aber nicht, dass wir die Füße hochlegen.
Im Gegenteil, jetzt herrscht in unserer Werkstatt Hochbetrieb. Wir prüfen jeden Flugzeug auf Herz und Nieren, reparieren Dinge und verbessern unsere technische Ausrüstung.
Je nach Wetter startet die neue Flugsaison dann im April 2025.
Haben sie dennoch Fragen? Nutzen Sie gern unser Kontaktformular oder kommen sie am Wochenende mal am Flugplatz vorbei. Wir zeigen gern, was so in der Werkstatt passiert.
Okt 2024
Herbstfliegerlager 2024
Im Oktober fand wieder unser Fliegerlager statt. Viele Gäste von fern und nah kamen mit ihren Flugzeugen zu uns an den Ith und nutzten die Möglichkeit für Hang- und Wellenflug im schönen Weserbergland. Insgesamt 25 zusätzliche Flugzeuge waren zu Gast und absolvierten ca. 220 Flüge bei uns.
Vielen Dank für euren Besuch und bis zum nächsten Jahr.















